Indoor Rowing Challenge/ Ergo Cup 2011

 

Am 15. Januar 2011 waren die Norddeutschen Ergo-Meisterschaften in Lübeck. Mit einer großen Meute an Sportlern, sowie Trainern haben wir wie jedes Jahr das große Podest unsicher gemacht. Direkt zu Beginn standen die 500m Rennen auf dem Plan. Die Kindertrainingsgruppe, trainiert von Sebastian Marmon und Christian Schmidt, stellte sich ihren Gegnern als erstes.

Weiterlesen...

 

JtfO 2010 - Der Herbst ist Bronze

Sonntag, 19. September 2010.

Der Hamburger Hauptbahnhof wurde auch dieses Jahr wieder Zeuge einer wahren MCG-Versammlung.

MCG-Mannschaft JtfO 2010Fünf Boote des Matthias-Claudius-Gymnasiums schafften es dieses Jahr sich zu qualifizieren, die größte Schulmannschaft seit Jahren.

Dabei waren im jüngeren Jahrgang der Jungen Maxi Pohl, Lennart Ebert, Max Dieck und Malte Malade, gesteuert von Nick Schutter und trainiert von Nils Meder.

Weiterlesen...

 

Herbstcup Essen-Kettwig 2010

Am 9./10.10. 2010 war es wieder einmal Zeit für das Highlight des Herbstes: Den Herbst-Cup Kettwig. Dieser wurde zum 20. Mal ausgetragen, weshalb in diesem Jahr nach 2006 wieder die Deutschen Sprintmeistschaften im Rahmenprogramm ausgetragen wurden. Vom Ruderverein Wandsbek (RVW) gingen eine komplette Mannschaft und je zwei weitere Boote mit Wandsbeker-Beteiligung an den Start des Herbst-Cups.JuniorInnen 4x- Mix A

Weiterlesen...

 

Deutsche Jugend- & Jahrgangsmeisterschaften 2010

JMA 8+ Lgw. mit Julius Schultz und Cosima BaumDie Deutschen Meisterschaften im Rudern sind der Höhepunkt eines jeden Juniorenruderers, der sich dem Leistungssport widmet. Dieses Jahr fanden sie vom 24.06.2010-27.06.2010 in Essen auf dem Baldeneysee statt.

Wie in den vergangenen Jahren, waren wir auch dieses Jahr auf den Deutschen Jugend- und Jahrgangsmeisterschaften vertreten. Vom Ruderverein Wandsbek (RVW) gingen 8 Sportler an den Start. Und alle kamen mit sehr guten Ergebnissen ins Ziel.

Weiterlesen...

 

Julius Schultz: Meine Saison 2010

Julius Schultz ist aktuelle der erfolgreichste Ruderer des Ruderverein Wandsbek. Hier berichtet er über seine Saison 2010, an deren Ende zwei GOLD-Medaillen auf den Deutschen Meisterschaften stehen.

"Herbst 2009:
Trainingslager in München
Die Spaßregatten sind vorbei und jeder beginnt mit seinem Wintertraining, der Grundlage für die Saison 2010. Ich fahre Einer und trainiere mit meiner Trainingsgruppe aus der Allemannia. Der Einer läuft gut und so ist das Grauen vor der 6 km-Überprüfung in Mölln dieses Jahr nicht ganz so groß. Ein 5. Platz in der HH-Skullrangliste bestätigt mein gutes Gefühl. Doch was ist mein Ziel; in welcher Bootsklasse möchte ich nach dem Winter rudern? Wie jedes Jahr wird es in Hamburg einen Achter geben. Aber ob Riemen das Richtige für mich ist bei einer Körpergröße von 1,75 weiß ich noch nicht.

4 1/2 Monate später liege ich im Riemen 2- am Start des Hamburger Frühtests und werde gleich mein erstes Rennen über 2000m und in einem Riemenboot fahren. Zusammen mit Nelson Reichert qualifiziere ich mich für den  Riemen Achter mit Steuermann (8+) und Riemen Vierer ohne Steuermann (4-).
Diesen Umstieg vom Skullen aufs Riemen glückte nur durch ein hartes Trainingslager in München, wo uns selbst Temperaturen von -10 Grad nicht aufhalten konnten.

Die nächsten drei Monate werde ich jede 2 bis 3 Wochen auf eine Regatta fahren mit dem Ziel: Deutsche Meisterschaften 2010 in Essen Ende Juni. Die Regatten davor in Lübeck, Bremen, Köln und Hamburg dienen zur Übung, um dann am Finaltag auf den Meisterschaften ein optimales Rennen abrufen zu können.
Der Achter wird dieses Jahr von Felix Hoppe trainiert und es gilt den Deutschen Meistertitel vom letzten Jahr zu verteidigen.

Achter ist die Bootsklasse, auf die ich mich am meisten freue, weil es von außen immeJMA 8+ Lgw.r so schnell und majestätisch aussieht. Doch schnell stelle ich fest, dass es ziemlich schwierig, nervenaufreibend und anstrengend ist, einen Achter zum Laufen zu bringen. Alle acht Ruderer aus drei verschiedenen Vereinen müssen dieselbe Schlagstruktur fahren und keiner darf sich auch nur einen Schlag zurück- nehmen.
Die Testregatten verlaufen zufriedenstellend und es stellt sich heraus, dass unser großer Vorteil die regionale Geschlossenheit (alle 8 aus Hamburg) und die damit verbundene Eingefahrenheit ist.

Im Junior A-Bereich ist es üblich auf den Deutschen Meisterschaften einen Doppelstart zu machen, also in zwei Bootsklassen anzutreten. Ich trainiere also parallel zum Achter auch noch 4- mit drei weiteren Ruderern (Nelson Reichert, Leo Lüders, Chris Mertens) aus dem Achter.

Die Erwartungen an meinen Vierer sind  nicht sonderlich hoch, da im Jahr zuvor kein HH 4- mit der Konkurrenz mithalten konnte.
Doch die ersten Regatten zeigen, dass es dieses Jahr anders ist. Nach 5 Rennen auf drei Regatten ist mein 4- immer noch ungeschlagen. Dann der Schock!  3 Tage vor der Regatta Hamburg und 3 ½ Wochen vor den Meisterschaften hat mein Schlagmann einen Rennrad Unfall und muss ins Krankenhaus. Alle Medaillenhoffnungen sind verloren, doch wie durch ein Wunder kann Chris bereits vier Tage später wieder Rennen im 4- fahren. Zu unserer Erleichterung konnten wir uns in alter Stärke präsentieren und gewinnen.

Sowohl im Vierer als auch im Achter fahre ich also als Favorit auf die DJM in Essen.
Diese DJM ist insofern anders, da sich alles auf nur 2 Rennen am Sonntag konzentriert (die beiden Finals). Schon drei Tage vorher trainieren wir auf der Strecke in Essen und die viele freie Zeit zum Nachdenken sorgt für eine kontinuierlich ansteigende Anspannung!  Die Herausforderung dieser DJM ist es auf den Punkt am Sonntag zum Finale geistig und körperlich fit zu sein. Auf der einen Seite die Anspannung hochhalten auf der anderen Seite nicht zu verkrampfen. Es gibt nur das eine Rennen in jeder Bootsklasse in dem man sich für die 2000 Trainings km, das Frühtraining vor der Schule und die qualvollen Stunden im Kraftraum belohnen kann.

Nach einer unruhigen Nacht auf Sonntag geht alles ziemlich schnell… JMA 4- Lgw.
9:37     Waage für den 4-,
10:00     Besprechung mit unserem Trainer Jan Surhoff (Germania),
10:15     Warmlaufen
11:10     Fuß vom Steg,
11:37     Start
Der Baldeneysee ist ruhig, die Sonne scheint: optimale Bedingungen. Wir sind vor der Zeit und liegen gefühlte 20 min am in den Startboxen … Dann das grüne Licht … der Start glückt und wir legen uns gleich einen Luftkasten nach vorne. Mit Schlagzahl 43 geht es über die 250 m Marke. Alles läuft nach Plan; wir haben die Gegner im Blick. Bei 1000m kommt das Boot aus Westen gefährlich nahe… Wir fahren unseren abgesprochenen Spurt und liegen plötzlich eine Länge vorne. Das lassen wir uns nicht mehr nehmen. Gold im 4- geht dieses Jahr an Hamburg.
Die Freude ist riesig und entlädt sich nach der Zielhupe. Auf dem Podest wird noch gefeiert, doch dann wird sich wieder konzentriert: Jetzt gilt es alle Kräfte für den Achter zu mobilisieren.

16:54, knapp 6 Stunden später liege ich wieder am Start. Der Druck ist nicht ganz so groß… jetzt geht es um die Krönung. Von Felix perfekt eingestellt präsentiert sich der Achter als Einheit! Allen Erwartungen zum Trotz fährt der als Außenseiter gehandelte Achter aus Mölln bis 1000m mit uns mit … . Wieder bringt uns der 1000m Spurt den nötigen Vorsprung für einen ungefährdeten Sieg.
Doppel GOLD in meinem ersten A Jahr (ich bin der jüngere Jahrgang in der Altersklasse der 17+18. jährigen)!!! Richtig bewusst wird mir das erst in den nächsten Tagen! Der Rest ist Feiern, Trainer und Steuerfrau ins Wasser schmeißen und meine bisher erfolgreichste Saison ausklingen lassen.


Julius Schultz"

 

Siegerehrung JMA 4- Lgw.

 

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL